Vom Meeting zum Unterricht – darum nutzt Omniway BigBlueButton

Vom Meeting zum Unterricht – darum nutzt Omniway BigBlueButton

Mit BBB erhalten Lehrkräfte Funktionen wie Whiteboard, Präsentationen, Chat, Umfragen und Gruppenräume – direkt auf den Unterricht zugeschnitten. Für uns geht es bei diesem Wechsel darum, den Abstand zwischen Technik und Pädagogik zu verkürzen: Das digitale Klassenzimmer soll selbstverständlicher Teil der Lernumgebung sein, kein separates Werkzeug daneben.

Beim digitalen Unterricht geht es nicht nur darum, sich verbinden zu können. Es geht darum, unterrichten, aktivieren, nachverfolgen und Präsenz schaffen zu können – auch wenn das Klassenzimmer digital ist.

Deshalb hat sich Omniway entschieden, von Zoom zu BigBlueButton zu wechseln, oft kurz BBB genannt.

Es ist kein Tausch eines Videomeetingwerkzeugs gegen ein anderes. Es ist ein Schritt zu einer digitalen Lernumgebung, die näher am Unterricht ist.

Warum wir den Wechsel gemacht haben

Zoom ist ein starkes Werkzeug für Meetings. Aber Unterricht ist nicht dasselbe wie ein Meeting.

In einem Meeting müssen Teilnehmende oft sprechen, zuhören, den Bildschirm teilen und Entscheidungen treffen. Im Unterricht muss die Lehrkraft zusätzlich Aktivität schaffen, sehen, wer dabei ist, die Klasse aufteilen, Fragen stellen, Antworten einsammeln, mit Material arbeiten und Lernende auffangen, die abzurutschen drohen.

BigBlueButton wurde mit dem Unterricht als Ausgangspunkt entwickelt. Die Plattform ist für digitale Klassenzimmer konzipiert und enthält Funktionen, die die Arbeit der Lehrkraft vor, während und nach der Stunde unterstützen.

Für Omniway passt das gut zu unserem Verständnis der Plattform: Technik soll kein Nebenschauplatz sein, sondern den Alltag von Lehrkräften und Lernenden unterstützen.

Ein digitales Klassenzimmer – kein Meeting

Der größte Unterschied: Mit BBB lässt sich leichter in Unterricht statt in Meetings denken.

Die Lehrkraft kann eine digitale Unterrichtssituation starten, in der Präsentation, Whiteboard, Chat, Teilnehmende und Gruppenaktivitäten in derselben Umgebung zusammenkommen. So lässt sich der Unterricht eher wie ein Klassenzimmer planen und durchführen, auch wenn die Teilnehmenden an verschiedenen Orten sitzen.

Damit reduziert sich auch der Bedarf an separaten Links, externen Werkzeugen und manuellen Schritten. Ziel ist, dass Lehrkräfte weniger Zeit mit Technik und mehr Zeit mit Unterrichten verbringen.

So können Lehrkräfte BBB in Omniway nutzen

Unterricht direkt in der Lernumgebung starten

Wenn das digitale Klassenzimmer nahe am Kurs, am Material und an den Teilnehmenden liegt, fallen Zwischenschritte weg. Weniger Verwaltung, mehr Inhalt.

Für die Lehrkraft heißt das: ein einfacherer Start. Für die Lernenden: ein klarerer Zugang zum Unterricht.

Whiteboard und Präsentationen aktiv nutzen

BBB gibt Lehrkräften die Möglichkeit, Präsentationen zu zeigen, den Bildschirm zu teilen und während des Unterrichts visuell mit Inhalten zu arbeiten.

Das macht es leichter, zu erklären, zu markieren, zu zeichnen, Zusammenhänge zu zeigen und Schritt für Schritt eine Argumentation aufzubauen. Besonders wertvoll ist das in Bereichen, in denen Lernende einem Prozess folgen müssen, etwa in Sprachen, Mathematik, Berufsfächern oder Begleitung.

Aktivität durch Fragen und Umfragen schaffen

Eine digitale Stunde wird schnell passiv, wenn die Lernenden nur zuhören. Mit Fragen und Umfragen kann die Lehrkraft das Verständnis schon während der Stunde überprüfen.

Das können einfache Fragen sein wie:

Welche Option ist deiner Meinung nach richtig?
Müssen wir das noch einmal durchgehen?
In welchen Bereich möchtet ihr tiefer einsteigen?

So bekommt die Lehrkraft Signale schon während der Stunde, nicht erst danach.

Die Klasse in kleinere Gruppen aufteilen

Gruppenräume ermöglichen es, die Teilnehmenden für Diskussionen, Übungen oder Zusammenarbeit in kleineren Gruppen aufzuteilen.

Das macht den digitalen Unterricht ähnlicher zum physischen Klassenzimmer: zuerst eine gemeinsame Einführung, dann Gruppenarbeit und anschließend Wiederzusammenkommen.

Für viele Lernende ist es auch leichter, in einer kleineren Gruppe zu sprechen und teilzunehmen als vor der ganzen Klasse.

Besseren Überblick über die Beteiligung gewinnen

In einem digitalen Klassenzimmer muss die Lehrkraft mehr sehen können als nur, wer eingeloggt ist. Es geht darum zu verstehen, wer aktiv ist, wer mitkommt und wer Unterstützung braucht.

BBB schafft bessere Voraussetzungen, dem Unterricht zu folgen und eine präsentere digitale Stunde zu gestalten.

Es ist keine Kontrolle um der Kontrolle willen. Es ist eine Möglichkeit, Bedarfe rechtzeitig zu erkennen.

Was bedeutet das für die Lernenden?

Für die Lernenden soll sich der Unterschied bemerkbar machen: durch klareren Unterricht, weniger technische Hürden und bessere Möglichkeiten zur Teilnahme.

Eine gute digitale Stunde soll sich nicht wie ein Meeting anfühlen, sondern wie Teil eines Lernzusammenhangs.

Mit BBB können Lernende Einführungen folgen, sich an Chat und Gespräch beteiligen, Fragen beantworten, in Gruppen arbeiten und auf das Unterrichtsmaterial in einem zusammenhängenderen Format zugreifen.

Das schafft bessere Voraussetzungen für Aktivität, Teilhabe und Lernen.

Einfach anfangen

Unsere Empfehlung: mit dem Wichtigsten beginnen.

Nutzen Sie BBB für eine normale Unterrichtsstunde mit Präsentation, Audio, Video und Chat. Fügen Sie dann ein interaktives Element hinzu, etwa eine Frage oder eine kurze Umfrage. Wenn die Gruppe sich daran gewöhnt hat, probieren Sie Gruppenräume für Diskussionen oder Übungen aus.

Ein einfacher Aufbau könnte sein:

Vor der Stunde:
Laden Sie das Material in den Kurs hoch und bereiten Sie vor, was die Lernenden während der Sitzung tun sollen.

Während der Stunde:
Starten Sie den BBB-Raum, gehen Sie den Inhalt durch, nutzen Sie Präsentation oder Whiteboard und stellen Sie unterwegs Fragen.

In der Mitte der Stunde:
Teilen Sie die Lernenden in Gruppenräume für eine kurze Aufgabe oder Diskussion auf.

Nach der Stunde:
Sammeln Sie Fragen ein, teilen Sie eventuelle Notizen und begleiten Sie Lernende, die Unterstützung brauchen.

Wichtig ist nicht, alle Funktionen sofort zu nutzen. Wichtig ist, die richtige Funktion zum richtigen pädagogischen Zeitpunkt einzusetzen.

Unser Ziel: eine Plattform, die näher am Unterricht ist

Für Omniway ist BigBlueButton Teil einer größeren Richtung.

Wir wollen eine Plattform bauen, in der Unterricht, Verwaltung, Kommunikation und Nachverfolgung zusammenhängen. In der digitale Klassenzimmer nicht daneben liegen, sondern integraler Teil der Lernumgebung sind.

Es geht darum, Lehrkräften bessere Werkzeuge zu geben, aber auch Lernenden bessere Voraussetzungen für Erfolg. Deshalb wählen wir BigBlueButton – nicht weil digitaler Unterricht noch ein weiteres Werkzeug braucht, sondern weil Unterricht das richtige Werkzeug braucht.

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